Warum du dich- gerade als Mama- an erste Stelle setzen solltest

Ich kann mich an viele Situationen mit meinen Kindern erinnern, wo ich gerne anders reagiert hätte- liebevoller, verständnisvoller. Da ich aber selbst völlig am Ende war, konnte ich das in dem Moment nicht. Und genau das ist der Punkt: Wir können nur dann unser Bestes geben, wenn es uns selbst auch gut geht!
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Ich möchte ganz klar vorweg nehmen, dass ich hier nicht von der Zeit spreche, in der unsere Kinder noch Babys sind und absolut darauf angewiesen sind, dass wir ihre Bedürfnisse an erste Stelle setzen.

Doch bei allem Engagement und Enthusiasmus dürfen wir nicht vergessen, dass wir der wichtigste Mensch in unserem Leben sind, ja sein müssen! Schon in der Bibel ist zu lesen: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst“. Da steht nicht, liebe deinen Nächsten mehr als dich. Das ist nebenbei gesagt auch gar nicht möglich! Wenn du mehr dazu wissen möchtest, dann schau dir meinen Beitrag zum Thema Selbstliebe an.

Solange du deinen Selbstwert als Mama daraus schöpfst, wieviele Opfer du für deine Kinder und die Familie bringst, solange wirst du niemals Fülle im Außen erzeugen und erleben. Das ist analog der universellen Gesetze gar nicht möglich!

Du musst dich nicht aufopfern, um wertvoll für andre zu sein!

Wir sind eine neue Generation von Mamas, die sich mit Begriffen wie „Selbstbetreuung“,  „unerzogen“, „attachment Parenting“, „Bindungsorientierung“, „alternative Bildungswege“ und anderen auseinander setzt. Wir wollen das Beste für unsere Kinder und sind bereit, dafür alles zu geben und zu hinterfragen, was wir als Kind über Erziehung gelernt haben. Das ist Anstrengend, kostet Kraft und sehr viel Selbstreflexion und Achtsamkeit. Wir dürfen uns dieses Wertes absolut bewusst sein, denn der Beitrag den wir dadurch leisten ist riesengroß. Ich habe zu diesem Thema einen eigenen Beitrag geschrieben.

Umso wichtiger ist es, dass wir auch gut für uns selbst sorgen und unsere Bedürfnisse genauso ernst nehmen, wie die unserer Kinder. Ich denke keine Vollblut-Mama kann abstreiten, dass es enorm viel Kraft kostet, achtsam zu sein, im Umgang mit unseren Kindern und dass es auf Dauer zur völligen Erschöpfung führt, immer nur die Bedürfnisse unserer Kinder zu erfüllen und die eigenen hinten anzustellen. Wir verbrennen uns wortwörtlich, weil wir nicht gut für uns sorgen und unser Akku leer ist.

Jede Mama weiß, dass es in einer stressigen Situation einen riesigen Unterschied macht, ob unsere Batterie gut aufgeladen ist, oder ob wir auf absoluter Notreserve laufen. Wenn wir selbst in Not sind, müde und erschöpft, dann haben wir auch nichtsmehr zu geben.

Ich kann mich an viele Situationen mit meinen Kindern erinnern, wo ich gerne anders reagiert hätte- liebevoller, verständnisvoller. Da ich aber selbst völlig am Ende war, konnte ich das in dem Moment nicht. Und genau das ist der Punkt: Wir können nur dann unser Bestes geben, wenn es uns selbst auch gut geht!

Außerdem bringen wir unsere Kinder durch unsere Aufopferung in eine unangenehme Situation: Sie fühlen sich uns gegenüber verpflichtet, ja fast schuldig und indirekt auch für unsere Erschöpfung verantwortlich. So sind sie in vielen Situationen bereit ihre eigene Integrität aufzugeben, um uns eine Freude zu machen und uns zu entlasten. Das ist eine Form von emotionaler Erpressung nach dem Motto: Schau was ich alles für dich opfere, kannst du da nicht auch einmal tun, was ich sage…

Selbst wenn wir das in der Form nicht aussprechen- viele tun es aber auch- so ist es das, was bei dem Kind ankommt. Wir übertragen quasi die Verantwortung für unser Wohlbefinden auf unsere Kinder. Das ist aber eine Verantwortung, die ein Kind so nicht tragen kann und auch nicht sollte.

Wenn wir jedoch selbst dafür sorgen, dass es uns gut geht, dann geht es auch unseren Kindern gut. Wenn wir unsere Bedürfnisse ernst nehmen, dann können wir aus unserer inneren Fülle schöpfen und haben soviel mehr zu geben. Wir sind nicht gereizt, sondern entspannt und können Dinge mit Humor nehmen, bei denen wir sonst an die Decke gegangen wären.

Und ganz nebenbei lernen die Kinder von unserem Beispiel, auch gut für sich selbst zu sorgen und das ist die Grundlage für jede harmonische und erfüllende Partnerschaft.

Alles Liebe und bis bald, deine Heinke

P.S. Falls du selbst unter den negativen Programmen leidest, die durch deine Erziehung in deinem Unterbewusstsein verankert wurden und immer wieder das Gefühl hast, dich selbst zu sabotieren, dann schau mal hier!

Heinke Pfeiffer

Heinke Pfeiffer

... ist dreifache Mama, Lebensgefährtin, Unternehmerin, spirituelle Bewusstseinstrainerin und Freigeist.

Aufgrund ihrer langjährigen spirituellen Erfahrungen und motiviert durch ihre eigene Geschichte unterstützt sie heute auch andere Mamas, die in einer Lebenskrise stecken, die tiefere Botschaft dieser Krise zu erkennen und die Ursachen, die meist in der eigenen Kindheit liegen zu heilen.

Sie vermittelt in ihren Coachings die Grundlagen und die praktische Umsetzung der universellen Gesetze, um Mamas in ihre bewusste Schöpfermacht zu begleiten.

Ihre große Vision: Das Recht auf Entfaltung des seelischen und geistigen Potenzials für alle Mamas und ein daraus resultierendes glückliches und sinnerfülltes Leben.

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2 Kommentare

  • Hallo liebe Heinke,
    ein ganz wunderbarer Artikel, der den Nagel auf den Kopf trifft. Es ist so wichtig, dass wir als Mutter über genügend Reserven verfügen. Ich kann Dir in allem nur voll zustimmen. Danke für Deine Gedanken.
    Ganz liebe Grüße,
    Astrid

    Antworten
    • Liebe Astrid, wie schön dass dir mein Artikel gefällt!

      Liebe Grüße,
      Heinke

      Antworten

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