Der ewige Konflikt zwischen Herz und Verstand -ODER- welchem Herrn willst du dienen?

Zunächst einmal möchte ich näher definieren, was ich unter den Begriffen Herz und Verstand verstehe: Das HERZ = unsere Gefühle = die Verbindung zu unserem höheren Selbst, unserem göttlichen Ursprung Der VERSTAND = unsere Vernunft = der Wächter, der dafür sorgt, dass wir unsere Rolle im System brav weiterspielen
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Was ich erst kürzlich verstanden habe ist, dass es kein sowohl-als auch  gibt in unserem Leben, sondern nur ein entweder-oder.

Es geht nicht um die gesunde Balance zwischen beiden, sondern um die Entscheidung, welchem Herrn ich in/mit meinem Leben dienen will. Denn ich kann nicht zwei Herren gleichzeitig dienen.

Ich möchte am Beispiel einer Blume genauer erklären, was ich damit meine:

Legt man den Samen einer Blume in fruchtbare Erde, dann beginnt sie zu keimen, zu wachsen und zu gedeihen.  Durch die innere Blaupause wird sie, ganz ohne sich abzumühen, zur besten und schönsten Version, die sie nur werden kann. Alles, was sie für ihr Wachstum braucht, wird ihr automatisch hinzugegeben. Das Leben entfaltet sich in ihr, und durch sie ganz automatisch und ohne Anstrengung. Sie hat keinen Verstand, der sie durch begrenzende Glaubenssätze und Angst daran hindert.

Sie folgt also ihrem Herzen, wenn man das im übertragenen Sinne so sehen möchte und erblüht dadurch zu voller Schönheit.

Übertragen wir dieses Bild auf uns Menschen, dann sieht das ganze folgendermaßen aus:

Wir werden geboren mit der Blaupause der besten Version von uns selbst.  Alle erforderlichen Ressourcen, die wir brauchen für unser Wachstum und unsere Entwicklung, zu diesem Idealbild, sind in uns vorhanden. Dieses Ideal ist natürlich bei jedem von uns ein anderes, also ganz individuell und einzigartig.

Durch die stetige Konditionierung der Gesellschaft, des Systems, verlieren wir aber die Verbindung zu unserem Herzen. Wir vergessen  Stück für Stück unser Idealbild, wer wir wirklich sind. Es werden von Klein auf Gedanken der Angst, Begrenzung, Schuld, uvm. in uns eingepflanzt, die unsere natürliche Entwicklung massiv sabotieren. Wir werden verglichen, bewertet, zurechtgewiesen, erzogen.

Der Schmerz darüber bewirkt, dass wir die Verbindung zu unserem Herzen trennen, um ihn nicht länger ertragen zu müssen.

Zudem wird bei unserer Erziehung nachdrücklich darauf geachtet, dass wir uns ausschließlich mit unserem Verstand beschäftigen und uns mit ihm identifizieren. In der Schule und der weiterführenden Ausbildung werden rationale Bereiche/Fächer höher bewertet, als kreativ- emotionale. Die 1 in Mathe oder Deutsch ist mehr wert, als die 1 in Kunst oder Musik.

Dadurch verlieren wir beim heranwachsen Stück für Stück die Verbindung zu unseren Gefühlen, unserem wahren Wesen, unserer Blaupause. Bis wir am Ende ganz vergessen haben wer wir sind.

Auch hier möchte ich zur Veranschaulichung ein Beispiel anführen: Es gibt Menschen, die in ihrem Leben scheinbar mühelos alles erreichen und  Unglaubliches erschaffen- wir sprechen dann von Gnade.  Dies ist nicht so, weil sie mehr Talent oder Begabungen haben als andere.

Es ist so, weil sie die Verbindung zu ihrem Herzen und ihrem wahren Wesen nicht verloren haben. Daher kann sich die Blaupause mit der besten Version ihrer selbst frei entfalten, ohne dass ihr Verstand sie durch Angst oder anderen negativen Emotionen daran hindern kann. 

Bei den allermeisten von uns ist das jedoch leider anders. Weil unser Verstand uns von unserem Herzen trennt, durch all die negativen und begrenzenden Glaubenssätze, haben wir Angst. Wir leben dann das Leben, was man uns als Kind schon als normal verkauft hat: Ein Leben voller Anstrengung und Entbehrungen. Gefangen im unbefriedigenden Mittelmaß…

…solange, bis der Schmerz und die Unzufriedenheit unerträglich werden und wir damit beginnen uns die richtigen Fragen zu stellen  und uns auf den Weg machen.

Ab dann wird unser Leben zunehmend mühelos, magisch und begnadet. Wir erblühen, im wahrsten Sinnes des Wortes, zu unserer vollen Größe und Schönheit.

Die Frage, die sich also jeder von uns irgendwann zu stellen hat ist:

Wer will ich in diesem Leben sein?

Die Person, die sich durch ihre Rollen im System definiert und unter enormem Kraftaufwand versucht, diesen gerecht zu werden. Gefangen in einer Illusion, die unser Verstand durch falsche Annahmen und Glaubenssätze für wahr hält.

Oder

Der Ausdruck des Einen, Gottes, des Universums. Durch das Herz verbunden mit den unerschöpflichen Ressourcen und Möglichkeiten. Schöpfer der eigenen großartigen Realität. Ein Geschenk für die Welt.

Alles Liebe uns bis bald, eure Heinke

 

 

Heinke Pfeiffer

Heinke Pfeiffer

... ist dreifache Mama, Lebensgefährtin, Unternehmerin, spirituelle Bewusstseinstrainerin und Freigeist.

Aufgrund ihrer langjährigen spirituellen Erfahrungen und motiviert durch ihre eigene Geschichte unterstützt sie heute auch andere Mamas, die in einer Lebenskrise stecken, die tiefere Botschaft dieser Krise zu erkennen und die Ursachen, die meist in der eigenen Kindheit liegen zu heilen.

Sie vermittelt in ihren Coachings die Grundlagen und die praktische Umsetzung der universellen Gesetze, um Mamas in ihre bewusste Schöpfermacht zu begleiten.

Ihre große Vision: Das Recht auf Entfaltung des seelischen und geistigen Potenzials für alle Mamas und ein daraus resultierendes glückliches und sinnerfülltes Leben.

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