Das „Ding“ mit der Selbstliebe und warum man nicht darum herum kommt

Jesus sagte: "Liebe deinen nächsten, wie dich selbst." Er sagte nicht, liebe deinen nächsten mehr als dich.
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Ich habe dieses Thema lange gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. Ich habe hart an mir und in mir gearbeitet, viel gelesen und umgesetzt. Jedoch immer einen riesigen Bogen um dieses Thema gemacht- zu viel Schmerz und Angst, was da wohl alles aus meinen eigenen Abgründen emporsteigen könnte…

Aber egal wie man es dreht und wendet, an diesem Thema kommt man nicht vorbei, wenn man wirklich bei sich selbst ankommen will.

Ich habe als Kind immer gedacht, dass Selbstliebe der Grund dafür ist, dass meine Mutter keine Zeit für mich hat. Selbstliebe war daher für mich gleichbedeutend mit Egoismus. Ich dachte, meine Mutter liebt sich eben mehr als mich und deshalb tut sie alles dafür, dass sie ihre Ziele erreicht, damit es ihr gut geht- ohne darauf zu achten, was ich brauche, damit es mir gut geht. Auch wenn meine Mutter mir immer sagte, dass sie das alles tut, weil sie mich liebt und möchte, dass es mir einmal besser geht, als ihr.  Dieses „Bessergehen“ bezog sich immer nur auf materielle Dinge, was dazu führte, dass ich lange Zeit eine grundsätzliche Ablehnung hatte gegen Geld, Anerkennung und materielle Errungenschaften.

Wie ist das denn nun aber tatsächlich mit der Selbstliebe?

Jesus sagte: „Liebe deinen nächsten, wie dich selbst.“ Er sagte nicht, liebe deinen nächsten mehr als dich.

Wenn wir uns die Quantenphysik und die Erkenntnisse der neuen Physik anschauen, dann ist alles Schwingung. Jeder Gedanke, jedes Gefühl und auch alles, was wir für feste Materie halten ist in seiner Ursubstanz Schwingung. Das was wir als unsere äußere Realität erleben, ist im Grunde die Entsprechung unserer inneren Welt. Das was uns an anderen Menschen stört, stört uns nur deshalb, weil das ein Teil von uns selbst ist, den wir ablehnen und verdrängen. Wenn das nicht so wäre, dann würden wir damit nicht in Resonanz gehen, sprich es wäre uns egal.

Ein Beispiel: Eine Frau, die weiß, dass sie schön ist und sich ihrer inneren und äußeren Schönheit bewusst ist, wird sich wohl kaum darüber ärgern, wenn jemand zu ihr „du häßliche Kröte“ sagt. Sie wird sich gar nicht angesprochen fühlen und sich vielleicht suchend umschauen, wer denn gemeint sein könnte. Eine Frau hingegen, die mit sich und ihrem äußeren Erscheinungsbild hadert, sich zu dick, ihre Nase zu groß oder was auch immer nicht in Ordnung an sich findet, die wird von einer solchen Aussage sehr gekränkt sein. Nicht weil das Gegenüber prinzipiell recht hat, sondern weil sie in sich das Gefühl/die Schwingung trägt, nicht schön zu sein. Das Gefühl wird also nicht von der Aussage eines anderen Menschen erzeugt- es ist schon in ihr. Der ander bringt das sonst verdrängte Gefühl nur ans Licht.

Daher sind Menschen, die uns ärgern, wütend oder traurig machen ein Geschenk. Wir könnten unsere verdrängten Anteile in uns sonst nicht erkennen, dafür brauchen wir den Spiegel im außen. Nur so können wir uns  weiter entwickeln, diese Teile  integrieren und in die Liebe führen.

Im Umkehrschluss bedeutet das, es ist gar nicht möglich einen anderen Menschen mehr zu lieben als uns selbst. Wenn wir gelernt habe  andere Menschen bedingungslos zu lieben, so wie sie sind, bedeutet das, dass wir auch gelernt habe uns selbst so zu lieben, wie wir sind!

Das was die meisten Menschen als Liebe bezeichnen, ist demnach eher eine Zweck-oder Bedürfnisgemeinschaft, die nach dem Motto funktioniert:“Bist du lieb zu mir, dann bin ich lieb zu dir“. Diese Liebe wird an Bedingungen geknüpft und bei Nichterfüllung entzogen. Das hat mit wahrhaftiger Liebe aber rein gar nichts zu tun und ist ein Spielchen des Egos, das nach Aufmerksamkeit und Selbstbestätigung lechzt.

Liebe ist die Antwort auf all den Schmerz, die Not und das Leid in der Welt. Solange wir Krieg gegen uns selbst führen, uns verurteilen, uns schämen und uns selbst belügen, solange werden wir auch genau das im Außen erleben. Da die äußere Welt nur der Spiegel unserer Innenwelt ist, müssen wir hier beginnen. Unser Schmerz, unsere Angst, unsere Wut, unsere Schuld, unsere Ohnmacht und alle anderen sogenannten negativen Gefühle warten darauf, dass wir uns ihnen zuwenden, sie in unsere Arme schließen und sie annehmen. Nur auf diese Weise können sie gehen und der Liebe ihren Raum zurück geben. Nur auf diese Weise können wir die Welt zu einem liebevolleren Ort machen!

„Sei du die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“ (Mahatma Gandhi)

Zum Schluß möchte ich dir noch einen Tipp geben:

Ein wirklich kraftvolles Tool, das mich bei diesem Thema einen sehr großen Schritt nach vorne gebracht hat, sind die binauralen Beats von DM-Harmonics – speziell die Audiodatei „Selbstliebe„. Seit ich damit arbeite, ist schon so vieles in mir in Bewegung gekommen und durfte sich lösen. Dafür bin ich sehr dankbar! Falls du mehr dazu wissen möchtest, klicke hier.

Alles Liebe und bis bald, deine Heinke

 

 

Heinke Pfeiffer

Heinke Pfeiffer

... ist dreifache Mama, Lebensgefährtin, Unternehmerin, spirituelle Bewusstseinstrainerin und Freigeist.

Aufgrund ihrer langjährigen spirituellen Erfahrungen und motiviert durch ihre eigene Geschichte unterstützt sie heute auch andere Mamas, die in einer Lebenskrise stecken, die tiefere Botschaft dieser Krise zu erkennen und die Ursachen, die meist in der eigenen Kindheit liegen zu heilen.

Sie vermittelt in ihren Coachings die Grundlagen und die praktische Umsetzung der universellen Gesetze, um Mamas in ihre bewusste Schöpfermacht zu begleiten.

Ihre große Vision: Das Recht auf Entfaltung des seelischen und geistigen Potenzials für alle Mamas und ein daraus resultierendes glückliches und sinnerfülltes Leben.

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